Klimawandel

Klimaschutz ohne Augenmaß

Hitzesommer

Wetterkapriolen wie extreme Trockenheit, gefolgt von einem Tropensommer prägen immer mehr unsere Umwelt. Gewässererwärmung sowie Wasser- und Sauerstoffmangel bedrohen die Fischbestände.

 

Weltklimakonferenz und Senkung der Erderwärmung

Mit Senkung der Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius setzte die Weltklimakonferenz 2015 in Paris ein ambitioniertes Ziel. Sauber, leistbar und nachhaltig: Das sind die Eckpunkte des Masterplans Klima und Energie. Eines der vorrangigsten Ziele ist, erneuerbare Energie auszubauen. Österreich setzt verstärkt auf Wasserkraft.

 

Was bedeutet das für unsere Gewässer?

Der Verbauungsdruck auf unserer Flüsse seitens der Politik wird steigen. Bei unserem bereits hohen Ausbaugrad der Wasserkraft bedeutet das wieder einen „Run“ auf die Kleinwasserkraftwerke.

Klimawandel und Erderwärmung bedeuten mehr

  • Trockenperioden mit extremen Niederwasser gefolgt von
  • starken Gewitterregen mit Hochwasser.

 

Bei diesen „natürlichen“ harten Bedingungen für das Ökosystem Wasser sind Wasserkraftwerke ein extremer zusätzlicher Belastungsfaktor.

Die Suche nach Alternativen wird vernachlässigt

„Auch das Steinzeitalter ist nicht aus einem Mangel an Steinen zu Ende gegangen, sondern weil Bronze entdeckt wurde.

Das ÖKF wird verstärkt aufzeigen, dass es technologisch andere und naturverträglichere Methoden zur Energieerzeugung gibt. Vor allem Kleinwasserkraft ist bei geringer Wasserführung keine verlässliche Energiequelle, da bei geringem Wasserstand keine Stromerzeugung möglich ist. Beispiele genug gab es im vergangenen Sommer.

Mit immer mehr Wasserkraft wird das Klima bestimmt nicht gerettet, aber die Natur nachhaltig zerstört.